Bahnfrei für die 11. Burton European Open in Laax
publiziert: Donnerstag, 14. Jan 2010 / 09:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Nov 2010 / 15:09 Uhr

Eine Woche nach Davos ist mit Laax das zweite bekannte Schweizer Snowboard-Resort mehrtägiger Schauplatz der Industrie-Tour «Ticket to Ride». Das Burton European Open (BEO) ist in der Freestyle-Szene höchst populär.

Der Finne Peetu Piiroinen in Aktion. (Archivbild)
Der Finne Peetu Piiroinen in Aktion. (Archivbild)
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Die am höchsten eingestuften Rider, unter ihnen der Davos-Champion Iouri Podladtchikov und der frühere FIS-Weltmeister Markus Keller, sind für den Halbfinal gesetzt. Andere wie das 15-jährige Talent Jan Scherrer hatten zunächst die Vor-Qualifikation zu bewältigen. Im 40er-Feld der Qualifikanten werden heute Donnerstag nur 10 den Cut überstehen.

Vor Wochenfrist dominierten die nationalen Boarder die Konkurrenz. Aber nur Podladtchikov zeigte den «Double Cork 1080» -- jenen Trick also, der in Vancouver im Februar zwingend zum Programm eines Final-Kandidaten gehört. Nun werden wohl auch Christian Haller, der das Olympia-Ticket bereits gelöst hat, und Keller ihre Karten auf den Tisch legen.

Finnisches Star-Aufgebot

Laax ist auch das Happening der Finnen. Gegen acht Top-Fahrer aus dem Norden werden wohl im Halbfinal vertreten sein. Stars wie Antti Autti, der erste europäische X-Games-Sieger (2005), TTR-Leader Peetu Piiroinen oder Laari Ilkaa-Eemeli, der «Double-Cork-Virtuose» garantieren eine erstklassige Flugshow.

Mit Chas Guldemond kämpft im Halfpipe-Contest auch ein US-Fahrer um den Siegercheck von 15 000 Dollar. Im Gegensatz zum Rest des starken US-Teams (inklusive des letztjährigen Laax-Zweiten Shaun White) reiste er nach Europa; er kalkuliert offenbar nicht mehr mit einem Olympia-Ticket.

Bekenntnis zum Snowboardsport

Dass die TTR-Tour innert Kürze gleich zwei Sechs-Sterne-Events in der Schweiz veranstaltet, spricht für die perfekten Infrastrukturen und ist auch als klares Bekenntnis der beiden Bündner Stationen zum Snowboardsport zu werten. Das Spektakel der Top-Athleten soll die Jugend zum Einstieg ins (Snowboard)-Business animieren.

Die Budgets der je einwöchigen Veranstaltungen übersteigen die Millionen-Grenze. Die Finanzierung wird zu einem wesentlichen Teil von den Titelsponsoren aus der Bekleidungs- und Bretthersteller-Industrie übernommen; nicht unerheblich sind aber auch die Beiträge der Bergbahnen im technischen Sektor.

Pipe-Monster im Einsatz

«In Europa gibt es derzeit keine besseren Pipes», lobt der Schweizer Halfpipe-Chefcoach Marco Bruni die Arbeit der Organisatoren. Für die optimale Beschaffenheit der halben Röhre sorgt am Laaxer «Crap Sogn Gion» (und auch in Davos) eine sündhaft teure Schneefräse namens «Pipe-Monster Laax Edition».

Pearce nicht mehr im Koma

Einer wird in Laax indes fehlen: Kevin Pearce, der vor einem Jahr das Publikum fasziniert und sogar «Über-Boarder» White bezwungen hatte. Der 22-jährige Amerikaner liegt noch immer auf der Intensivstation des Uni-Spitals in Salt Lake City. Er hatte bei einem Sturz im Training Ende Dezember schwere Kopfverletzungen erlitten.

Die Ärzte bezeichnen den Zustand des Snowboard-Professionals mittlerweile nicht mehr als kritisch. Aber ernst sei die Lage noch immer, war aus dem US-Team zu vernehmen. Pearce wird mittlerweile nicht mehr künstlich beamtet; die Aufwachphase ist eingeleitet worden.

(Sven Schoch/Si)

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