Die WM-Saison als Bestätigung
publiziert: Freitag, 15. Okt 2004 / 08:02 Uhr

Eine Woche vor den Skifahrern lancieren an diesem Wochenende die Alpin-Snowboarder auf dem Rettenbachferner in Sölden (Ö) die Weltcup-Saison. Für das Team um Titelverteidigerin Daniela Meuli steht im WM-Winter die Leistungsbestätigung im Vordergrund.

Experten und Coaches warnen davor, die Messlatte zu hoch zu legen.
Experten und Coaches warnen davor, die Messlatte zu hoch zu legen.
Nach 13 Podestplätzen in 16 Rennen sorgte Meuli indirekt dafür, dass die Ansprüche in dieser Saison noch höher sein werden. Die bald 23-jährige Bündnerin weiss, dass sie auf Grund der krassen Dominanz -- sie gewann 2003/04 die Hälfte aller Alpin-Rennen -- an diesen Resultaten gemessen wird: "Nun beginnt alles wieder neu, an meiner Einstellung ändert sich aber nichts."

Ein scheinbar müheloser Mix aus "Konzentration und Lockerheit" (Trainer Christian Rufer) macht(e) Meuli gleichermassen unberechenbar wie selbstbewusst. Experten und Coaches warnen allerdings davor, die Messlatte zu hoch zu legen.

Leistungsbestätigungen auf diesem Niveau seien selten gesehen, heisst es. Mit einem Podestplatz auf dem Söldner Gletscher, wo sie im Vorjahr zwei Mal aufs Podest fuhr (3. und 2.), würde Meuli die kritischen Geister ein erstes Mal eines Besseren belehren.

Neben Meuli, die Mitte Januar 2005 in Whistler Mountain (Ka) als Garantin für eine der drei bis vier vom Verband erhofften WM-Medaillen betrachtet wird, sind der 33-jährigen Ursula Bruhin abermals Podestplätze zuzutrauen. Die Teamseniorin, die mit den Olympischen Spielen 2006 in Turin ihre Karriere beschliessen will, hatte wegen diverser studienbedingter Absenzen Meulis (ETH-Zwischenprüfungen) in diesem Sommer keine Vergleichsmöglichkeiten mit einer gleich starken Schweizer Fahrerin. "Rund zehn Prozent Zeit habe ich jeweils auf die besten Männer eingebüsst", sagte die Schwyzerin.

Eiselin der Teamleader

Zu einer ersten Standortbestimmung wird der Auftritt im Ötztal auch für das seit Anfang Woche im Tirol weilende Schweizer Männerteam. Das besondere Augenmerk gilt dabei den Brüdern Simon und Philipp Schoch. Nach der verpatzten Saison mit kurzfristigen Gedanken an Rücktritt und einen (utopischen) Nationenwechsel haben die beiden Tösstaler auch im mentalen Bereich stark gearbeitet.

Neben den bewährten Urs Eiselin (fährt neu wie die Schoch-Brüder mit Kessler-Brettern) und Gilles Jaquet ist in diesem Winter auch wieder mit dem ehemaligen Berner Europacup-Sieger Heinz Inniger zu rechnen.

Lebemann und Motivator Eiselin avancierte dank seiner ersten konstanten Saison zum neuen Leader der Schweizer Männer, musste allerdings lernen, mit seiner neuen Rolle umzugehen. "Die Umwelt zeigte schnell Reaktionen auf diese Veränderungen. Im positiven Sinn...", stellte Chefcoach Rufer fest.

Die Tatsache, dass die Chemie unter den Fahrern stimmt, dürfte mithelfen, die Gesamt-Bilanz im Alpin-Bereich (und damit verbundene WM-Quotenplätze) auf einem ähnlichen Niveau zu halten. Die insgesamt 36 Podestplätze, die im letzten Winter durch Schweizer Brettkünstler erzielt wurden, sind eine hohe, aber nicht unrealistische Vorgabe für die WM-Saison 2004/05.

(von Stefan Baumgartner/Si)

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