Snowboard
Iouri Podladtchikovs Knöchelbruch und Operation
publiziert: Donnerstag, 27. Nov 2014 / 16:22 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Nov 2014 / 18:27 Uhr
«Obwohl es nach einer schlimmen Verletzung tönt, bin ich zuversichtlich, dass es bald wieder besser geht»
«Obwohl es nach einer schlimmen Verletzung tönt, bin ich zuversichtlich, dass es bald wieder besser geht»

Unmittelbar vor dem Start zur Snowboard-Saison hat sich Iouri Podladtchikov schwer verletzt. Im Halfpipe-Training erlitt er im linken Fussknöchel einen Bruch und wird länger pausieren müssen.

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Knapp neun Monate nach seinem olympischen Höhepunkt hat der 26-Jährige Star-Boarder einen schweren Rückschlag zu verkraften. Im Rahmen einer Trainingssession mit seinem Teamkollegen Christian Haller im französischen Resort Tignes touchierte er mit seinem linken Fuss nach einem "Backside Air" leicht das Coping der Pipe.

Weil er aus grosser Höhe (rund 5 m) den harten Rand der Röhre berührte, sind die Folgen des Unfalls gravierend: Bruch des Innenknöchels und eine Verletzung im Sehnenbereich. Der Crash von Podladtchikov, der in der Szene für sein ausgesprochen gutes Fluggefühl bekannt ist, verdeutlichte, welchen Kräften und Risiken die Freestyler in ihrem Sport ausgesetzt sind.

Der Doppel-Weltmeister liess sich erst nach einer sechstägigen Physio- und Akupunkturbehandlung operieren. Unmittelbar nach dem gut verlaufenen chirurgischen Eingriff in der St. Moritzer Klinik Gut ist nicht absehbar, wie lange der derzeit beste Halfpipe-Spezialist ausfallen wird. Der Zürcher wird aber schon im Bündnerland den Genesungsprozess forcieren.

Reha-Phase braucht viel Zeit

"Ich werde alles wissenschaftlich Mögliche unternehmen, um so schnell wie möglich wieder 100 Prozent fit zu werden", erklärte Podladtchikov. Klar ist aber, dass er in der Reha-Phase viel Zeit verlieren wird. "Verletzungen sind immer auch Energie- und Zeitverluste", erklärte er erst kürzlich im Rahmen eines Interviews in seiner Wollerauer Indoor-Trainingshalle.

Mit einem Start an der nächsten FIS-WM in Kreischberg (17. Januar) ist auch bei optimalem Heilungsverlauf kaum zu rechnen. Bis vor wenigen Tagen hatte Podladtchikov geplant, in Österreich nach Olympia-Gold den dritten WM-Titel in Serie anzupeilen. Dicht vor der ersten Saison seit der Entthronung der US-Snowboard-Ikone Shaun White verfolgte Podladtchikov grosse Ziele. "Man tritt noch hungriger an, weil man weiss, wie es sich anfühlt, ganz oben zu stehen."

Wenige Wochen nach seinen gewohnt couragierten Statements muss er sich anstelle von weiteren Fortschritten mit einer Neuausrichtung befassen und den Wiederaufbau planen. Sotschi ist bereits weit weg. Nach dem wichtigsten Sieg seiner Karriere steht er nun vor einer Challenge der unangenehmeren Art.

(flok/Si)

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  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
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