Men vs. Nature Die Rache der Natur? Teil 2 mit Nicolas Müller
publiziert: Mittwoch, 15. Feb 2012 / 11:25 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Feb 2012 / 14:47 Uhr

Im ersten Teil hatten wir uns ja bereits etwas mit dem Thema Natur und Snowboarden auseinandergesetzt. Auch Nicolas Müller predigt ja bekanntlich seine Naturliebe und genau deswegen hat die TLF Redaktion mal bei ihm nachgefragt, wie er es denn so sieht:

1 Meldung im Zusammenhang
Nicolas, man könnte dich ja eigentlich fast schon als «Bono» des Snowboardzirkus betiteln. Wie rechtfertigst du allerdings deine, durch die vielen Reisen per Flugzeug bedingte, hohe Umweltverschmutzung? Wie sollte sich deiner Meinung nach die Snowboard-Szene gegenüber Themen wie Umweltschutz etc. verhalten und was kann jeder einzelne zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen?

Auf deine Frage bezüglich meiner hohen Umweltverschmutzung möchte ich sagen, dass diese nicht nur auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist. Wir alle wissen, dass es längst Technologien gibt, die fast oder gar keine Emissionen erzeugen. Jedoch sind die von gewissen Giganten im Erdöl Business aufgekauft und schon versorgt worden.

Nun stand ich auch schon vor der persönlichen Entscheidung, ob ich nicht mehr reisen solle, meine Karriere als Global team Rider an den Nagel hängen und als Einsiedler versumpfen soll. Oder, weiter machen und überall mit einer rebellischen Einstellung vor Ort zu sein und Interviews geben, die vielleicht ein paar leute inspiriert und informiert. Mit Sachen wie: habt ihr schon mal überlegt, was ihr täglich den Abfluss runter lässt? Von dem synthetischen Shampoo hin zum mikroaktiven Spülmittel, Waschmittel, die ganzen Lebensmittel mit E's Herbiziden und Pestiziden...alles geht ins Wasser und tötet jegliche Lebewesen Flussabwärts. Deswegen haben wir den Fisch im Atreebutes Logo.

Ich gehe seit Jahren nur noch im Bioladen einkaufen. Da gibt es Nahrungsmittel, die 100% natürlich sind und unverändert direkt vom Bauer dahin gelangen. Kein Konzern dahinter, der riesige Monokulturen betreibt. Eine Monokultur, wie der Name es sagt, gibt nur Platz für ein Lebewesen. Das ist fatal, denn wir alle wissen, dass unser Ökosystem nur funktioniert, wenn jedes Glied in dieser Kette intakt ist. Gibt es eine Schwachstelle, reisst sie und es entsteht eine Krankheit, ein Fehler und somit eine Verschmutzung.

ich fahre kein Auto also bin ich grün, dafür hab ich kein müdes Lächeln übrig. Und übrigens fühlt sich Erdgas fahren sehr gut an. Es gibt so viel Wichtigeres, das man ernst nehmen müsste. Wie schaut es mit den Mobilfunkantennen aus? Fast jeder Mensch besitzt heutzutage ein Handy...ein Iphone, auf dem man sogar Fernsehen kann. was glaubt ihr, wie da die Luftverschmutzung im äther ausschaut? Aber, dass die Bienen die Orientierung verlieren und sterben ist ja reiner Zufall und überhaupt nicht ernst zu nehmen.

Ich habe mich dazu entschlossen, mein Handy zu künden. Aber auch aus dem Grund, weil es mir ohne besser geht. Weniger Stress, denn ich bin einfach da, wo ich bin und mit den Gedanken nicht in einem SMS oder einem Gespräch, das so wichtig erscheint. Im big picture aber ganz unwichtig. wie du siehst, ist meine liste der Umweltverschmutzung lang und geht auch ins feinstofflich rein. Wir Menschen dürfen nicht vergessen, dass wir multidimensionale wesen sind. Wir haben nicht nur einen stofflichen Körper, sondern auch Geist und Seele. Und wie Gedanken Berge versetzen, müssen wir für unser ganzheitliches Wohlbefinden schauen, sonst werden wir krank.

Und schlussendlich kann jeder von uns nachvollziehen, dass es uns beim Snowboarden in der Natur einfach gut geht. The simple life kommt und bis dahin reise ich noch um die Welt und erzähl meinen Kabis zwischen den Backside Airs, die mir das Ganze ermöglichen. Die Flugemissionen kompensiere ich bei der Atlanticrainforest Institution. Da wird ein Wald geschützt, der die höchste Biodiversität der Welt beherbergt. Eine Bibliothek des Lebens. also muss mal auf den Berg...

(aw/twoleftfeet.ch)

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