Snowboard, FIS-WM: Zweimal Gold für Frankreich zum Abschluss
publiziert: Sonntag, 19. Jan 2003 / 17:34 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Jan 2003 / 18:48 Uhr

(Si) Zum Abschluss der Snowboard-WM in Murau-Kreischberg (Ö) gewannen die französischen Vertreter Xavier Delerue und Karine Ruby im Snowboardcross die Goldmedaille. Titelverteidiger Guillaume Nantermod beendete den Finallauf nach einem Sturz als Vierter.

Bei den für den Final qualifizierten Schweizer Männern trafen drei der fünf Vertreter bereits im Achtelfinal aufeinander. Manuel Uhlmann setzte sich mit Nantermod gegen den überlegenen kanadischen Qualifikationssieger Jasey J. Anderson und den Glarner Rolf Gisler durch. Der Quali-Dritte Marco Huser (Leuggelbach GL) und Xavier Jordan (Martigny) scheiterten in ihren jeweiligen Achtelfinal-Heats.

Im Halbfinal wurde Uhlmann in der zweiten Steilkurve vom Franzosen Sachot touchiert und stürzte. Der 22-jährige Emmentaler rehabilitierte sich im kleinen Final mit Rang 5, seinem mit Abstand besten FIS-Resultat, wobei er vom Sturz der beiden Führenden Dieter Krassnig (Ö) und Sachot wenige Meter vor dem Ziel profitierte.

Nantermod, als einziger Finalist mit so genannten "Hardboots" angetreten, musste von der ungünstig(st)en linken Position aus starten. Sein Angriffsversuch in der ersten Kurve wurde von der Konkurrenz abgeblockt. Wenig später stürzte der 25-jährige Walliser und holte den Rückstand trotz einwandfreiem Material -- die Bretter der Schweizer Rider wurden mit dem selben (Wunder)-Wachs behandelt wie bei Simon Ammanns Doppel-Olympiasieg -- nicht mehr auf.

Delerue und Ruby "First Class"

Mit Xavier Delerue setzte sich auf der pickelharten "Tatanka"-Hindernispiste am Kreischberg der klar sicherste Final-Fahrer durch. Der 25-jährige Franzose, aus der Nähe von Chamonix stammend, fügte seinen zwei Titeln auf der ISF-Tour nun die erste FIS-Goldmedaille bei. Auch die weiteren Medaillengewinner, der Amerikaner Seth Wescott und der Kanadier Drew Neilson, gehörten bei der ISF zu den Top-5-Ridern.

Karine Ruby, die bereits im Parallel-Slalom Silber gewonnen hatte, wird sich mit der Referenz von nunmehr sechs WM-Titeln im kommenden Winter nur noch auf Boardercross-Veranstaltungen konzentrieren. Die knapp 25-jährige Französin, 62-fache Weltcup-Siegerin (inklusive WM-Titel) sowie zweimalige Olympia-Medaillengewinnerin, feierte im Final einen überlegenen Start-Ziel-Sieg. Victoria Wicky rundete mit Rang 3 und Frankreichs 31. WM-Medaille (bei fünf Austragungen) das Resultat der erfolreichsten Nation ab.

Finnischer Triumph im Big Air

Im Big-Air-Contest am Samstag hatte Finnland endlich erste Medaillen gewonnen. Risto Mattila siegte, Landsmann Antti Autti wurde Dritter. Renato Späni belegte im "Kehraus-Wettkampf" der Freestyler den 8. Platz. Der 20-jährige Schwyzer musste bei der Landung seines dritten und letzten Sprungs vom Kicker in den Schnee greifen und konnte sich nicht mehr verbessern. Immerhin liess Späni, der sich mit Markus Keller und anderen jungen Ridern in Davos einen Trainer teilt, vier Finalisten hinter sich.

Halfpipe-Weltmeister Keller schonte sich am Tag nach dem grossen Coup, was in Anbetracht des seit Monaten gerissenen Kreuzbandes und einer Kapselverletzung niemanden erstaunte. Da sich der nachnominierte Noah Wasescha im Training einen Arm gebrochen hatte, war Renato Späni einziger Vertreter von Swiss Snowboard.

Neben Keller verzichteten auch zahlreiche andere Spitzenboarder auf den Big-Air-Wettkapf, der den vielen Zuschauern trotzdem eine üppige Portion Spektakel servierte. Die bisher enttäuschende Suomi-Delegation nutzte die Gunst der Stunde. Hinter Mattila, der in der Pipe Siebter geworden war, und Autti, der nur einen Zehntelspunkt auf den Schweden Simon Ax einbüsste, war Jukka Eratuli trotz dem 4. Platz nur drittbester Finne.

(fest/sda)

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