Snowboard: Simon Schochs Siegpremiere im Weltcup
publiziert: Sonntag, 9. Mrz 2003 / 17:41 Uhr

(Si) Im drittletzten Rennen der Snowboard-Saison triumphierte Simon Schoch im Parallel-Riesenslalom in Serre Chevalier. Mit dem Finalsieg in Frankreich erreichte der derzeit beste Schweizer Alpinboarder seinen ersten Sieg im Weltcup überhaupt.

Simon Schoch.
Simon Schoch.
1300 Punkte gewann die am 19. März 33-jährige Schweizerin Ursula Bruhin bei ihren beiden Einsätzen in der bekannten französischen Station unweit der Olympia-Stadt Turin, womit sich die weltbeste Alpine vor den Weltcup-Finals in Arosa Ende dieser Woche den Gesamtsieg im FIS-Weltcup der Raceboarderinnen mit einem eindrücklichen Zwischentotal von 7910 Zählern sicherte. Der Vorsprung auf die zweitplatzierte Holländerin Nicolien Sauerbreij beträgt 1820 Punkte.

Weiterer Brillant

An der WM in Kreischberg rückte der Bruder von Olympia-Sieger Philipp Schoch, der wegen eines Torfehlers in der Qualifikation disqualifiziert wurde, mit einer Silber- und Bronzemedaille ein erstes Mal ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Zwei Monate nach seinen starken Auftritten in der Steiermark setzte sich der 24-Jährige einen weiteren Brillanten ins Palamarès.

Auf dem Weg zur Premiere schaltete Simon Schoch der Reihe nach die Österreicher Stadler, Maier und Walder aus, ehe er in den letzten beiden Finalläufen dem deutschen Weltcup-Zweiten Markus Ebner keine Chance liess. "Mir bedeutet der Sieg hier viel. Erstens habe ich auf einer sehr steilen und selektiven Piste gewonnen und zweitens ists ja mein erster Weltcupsieg überhaupt", strahlte Simon Schoch nach dem besten Resultat seiner sechsjährigen Profi-Karriere.

Mit Gilles Jaquet (5.) und Urs Eiselin (10.) erreichten zwei weitere Schweizer Spitzenklassierungen und etablierten sich im vorderen Teil des Gesamtweltcups. Tags darauf war Simon Schoch im Parallel-Slalom abermals für das beste Schweizer Resultat besorgt. Erst im Viertelfinal scheiterte er am französischen Weltcup-Gesamtsieger Mathieu Bozzetto. Dank seinem guten fünften Platz hält Simon Schoch vor dem Saisonabschluss in Arosa Ende dieser Woche auf Rang 10.

Bruhins einmalige Erfolgsbilanz

Im Frauen-Tableau erreichte Ursula Bruhin hinter der Siegerin und Austria-Beauty Heidi Krings, Julie Pomagalski und Vornamensvetterin Fingerlos Rang 4. Am Sonntag verbesserte sich die FIS-Weltmeisterin im Parallel-Slalom gar noch um zwei Positionen. Erst im letzten Finalrun und mit einem knappen Vorsprung im Rücken wählte Bruhin im Duell mit der französischen Olympiasiegerin Isabelle Blanc eine zu direkte Linie. Der Fehler kostete ihr zwar den Sieg, keineswegs aber den Triumph im Gesamtklassement.

Die x-te Erfolgsmeldung Bruhins ist mindestens so hoch einzuschätzen wie deren Machtdemonstration an den letzten FIS-Titelkämpfen in Murau-Kreischberg, als sie den Rest der Frauen-Elite im olympischen Parallel-Riesenslalom regelrecht deklassierte. In dieser Saison standen auf der FIS-Tour (im Alpinsektor) nach dem Verschwinden des Konkurrenz-Verbandes ISF erstmals wirklich alle Stars der Szene am Start. Das wertet Bruhins Gesamtsieg auf, soll ihre beiden Tour-Titel der ISF indes keinesfalls schmälern.

Bruhin hat die FIS-Weltcup-Trophäe während des gesamten Winters im Auge behalten, gibt aber zu, nach dem zweiten Weltmeistertitel in Österreich "in ein kleines mentales Loch gefallen zu sein". "Es war aber immer mein Ziel, den Gesamtweltcup zu gewinnen. Sportlich zählt dieser Titel für mich sehr viel", stuft Bruhin ihre ausgezeichnete Bilanz hoch ein.

(fest/sda)

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