«Das Board ist mein treuster Begleiter»

publiziert: Mittwoch, 29. Jan 2014 / 09:04 Uhr

Road to Sochi: Interview mit Stefanie Müller, Alpin Snowboard

Stefanie Müller
Stefanie Müller
«Warte nicht bis der Sturm vorüberzieht, sondern lerne im Regen zu tanzen» - so lautet das Lebensmotto der 21jährigen Alpinsnowboarderin Stefanie Müller. Dass sie es schafft, das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen, hat Steffi schon öfters bewiesen: So kehrte sie vor zwei Jahren von der Junioren WM in der Sierra Nevada mit zwei Silbermedaillen zurück. Bei ihrem Weltcupdebüt im Dezember 2012 im italienischen Carezza verpasste sie das Podest nur knapp und wurde Vierte. Die amtierende Schweizermeisterin im Parallel Slalom ist ein absoluter Wettkampftyp und kann sich vom Training auf Wettkampf hin extrem steigern. Grosses Ziel der 21jährigen Davoserin: Die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi.

Stefanie, wie und wann bist du zum Alpin Snowboard gekommen?

Ich wechselte mit acht Jahren von den Skis zum Snowboard, ich wollte das einfach einmal ausprobieren. Meine ältere Schwester nahm eines Tages an einem Snowboardrennen teil, und wie das so ist, die kleine Schwester möchte immer das Gleiche wie die grosse. So hat sich das Ganze dann entwickelt, und jetzt fahre ich bereits Weltcuprennen...

Was bedeutet dir das Alpin Snowboard?

Ganz einfach: Das Board ist mein treuster Begleiter und meine grösste Leidenschaft.

Was fasziniert dich am meisten daran?

Mich fasziniert die direkte Begegnung zwischen Frau und Frau beziehungsweise Mann und Mann. Ebenso liebe ich das Tempo und das Carven. Obwohl es ein Einzelsport ist, geniesse ich es sehr, mit dem Team unterwegs zu sein, es ist wie eine zweite Familie für mich, und wir verstehen uns alle sehr gut. Durch den Sport durfte ich schon sehr viele schöne Länder bereisen und viele Eindrücke sammeln.

Welches waren deine bisherigen persönlichen Highlights?

Der Sieg im Gesamteuropacup in der Saison 2011/2012 war ein grosses Highlight für mich, ebenso wie die drei Vizejuniorenweltmeistertitel. In der letzten Saison konnte ich einmal in die Top 4 fahren im Weltcup, auch das war ein tolles Erlebnis. Und nach zwei Vize-Schweizermeistertiteln konnte ich dieses Jahr meinen ersten Schweizermeistertitel einfahren.

Welche Ziele möchtest du im Leben noch erreichen - sowohl im Sport wie auch privat/beruflich?

Sportlich will ich mich jeden Tag weiter entwickeln und besser werden, ohne den Spass daran zu verlieren. Nach meiner sportlichen Karriere, möchte ich vielleicht noch eine neue Ausbildung beginnen, aber das lasse ich auf mich zukommen. Ich habe ja an der Schweizerischen Alpinen Mittelschule die Handelsmittelschule absolviert und anschliessend mit einem einjährigen KV-Praktikum am Spital Davos die Berufsmaturität erlangt. Dieses Praktikum habe ich im September beendet und seither konzentriere ich mich voll auf den Sport.

Was ist dein Ausgleich zum Alpin Snowboard?

In meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit Freunden oder meiner Familie.

Wer ist dein (sportliches) Vorbild und warum?

Mein sportliches Vorbild ist Daniela Meuli. Sie hat in meiner Sportart alles gewonnen was gewonnen werden kann und ist immer auf dem Boden geblieben. Ich hatte das Glück, dass ich viel von ihr profitieren konnte, als sie als Trainerin tätig war.

Wenn du nicht Spitzensportler wärst, was wärst du heute und wieso?

Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, weil der Sport schon sehr früh mein Leben geprägt hat. Möglicherweise hätte ich die gleiche Ausbildung absolviert und würde jetzt an einer Hochschule studieren oder ich hätte einen spannenden und abwechslungsreichen Bürojob.

(aw/twoleftfeet.ch)

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